Unterwegs

Bootsbau und Gelegenheiten in Hamburg

Fynn Kliemann und Olli Schulz suchen Unterstützung für ihr Hausbootprojekt im Harburger Hafen unweit von Hamburg. Ein Ort für Bands, Musiker und Konzerte soll es werden. Mit eigenem Tonstudio, Schlafmöglichkeiten, ausgiebigem Aufenthaltsbereich mit Küche und einer großen Dachterrasse für Konzerte. Das klingt nach viel Arbeit. Wir haben davon in einem Podcast erfahren und finden das Projekt klasse – und vor allem unterstützenswert.

Eine kurze Mail an Fynn verbindet uns mit Max, dem Bauleiter des Projekts. Mit ihm verabreden wir uns kurzerhand telefonisch zum Kennenlernen und Besichtigen des Bootes vor Ort in Harburg.

Freitag, 7.00 Uhr – wir laden unser neuestes Möbel, den Couchtisch GELEGENHEIT, in Peers Kofferraum. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir den Namen des Tisches noch nicht. Im Laufe des Tages wird sich herausstellen, wie der Name entstanden ist. Was wir wissen ist, dass wir unsere dreistündige Fahrt in den Norden mit einem kleinen Fotoshooting verbinden wollen. Das neue Couchtisch-Modell braucht noch Fotos, die zum Stil der Tischplatte aus Eichenholz passen. Was eignet sich da als Kulisse als die Speicherstadt Hamburgs? Richtig – nicht viel.

Wir kommen gut aus Berlin raus auf die A24 und nach 40 Kilometer Baustelle geht es zügig Richtung Hamburg, genauer gesagt Harburg Hafen. Die Autofahrt nutzen wir produktiv und formulieren unseren FAQ – Frage-Antwort-Quatsch – für den neuen RestlosHolz-Onlineshop. So vergeht die Autofahrt wie im Fluge. Einen kurzen Stopp am Supermarkt kurz vorm Harburger Hafen nutzen wir für eine späte Frühstückspause. Danach geht’s direkt zum Hausboot.

Wir treffen Max und seine Helfer, die gerade über die zukünftige Farbe des Hausbootes diskutieren. Details wollen wir hier fairerweise noch nicht verraten. Nach einer kurzen aber herzlichen Begrüßung gibt uns Max eine Führung durchs Hausboot. Es befindet sich aktuell noch im Rohbau. Nach einer umfangreichen Restaurierung der Außenhülle in der hafeneigenen Werft wurde schon alles mit Rostschutzfarbe gestrichen. Gerade ist eine Spezialfirma dabei, das Innere des Bootes mit einer Art Bauschaum zur Dämmung auszukleiden. Kabel für die Elektrik sowie Rohre für die Sanitäranlagen sind bereits verlegt. Auch die Unterkonstruktion des Fußbodens ist schon fertig. Wir gehen zuerst ins zukünftige Tonstudio. Leider sind die Panorama-Fenster aufgrund der laufenden Dämmarbeiten vernagelt.

Max‘ Telefon klingelt. Fünf Minuten später ist er wieder da und die Führung geht weiter.

Der zweite große Raum des Bootes wird sich später einmal in Kabinen zum Übernachten und einen großen Aufenthaltsbereich mit Küche und Sitzecke verwandeln. Hier könnten wir ins Spiel kommen.

Max‘ Telefon klingelt wieder. Diesmal geht’s schnell.

Weiter geht es wieder nach draußen und über die Außentreppe auf’s Dach des Bootes. Hier soll bald eine holzbeplanke Dachterrasse mit einer Bühne für Konzerte öffnen. Auch eine Dachbar soll kommen.

Der Mann von der Dämmungsfirma ruft nach Max. Sie sind fertig und brauchen Hilfe beim Einladen ihrer Geräte und der restlichen 250 Kilogramm schweren Schaumfässer. Nach einer Stunde hat Max einen Gabelstapler aufgetrieben und hilft den Jungs beim Einladen der Fässer.

Nun hat er wieder Zeit für uns und zeigt uns die bisher erstellten Designentwürfe für die Inneneinrichtung des Bootes. Wir freunden uns schnell mit der Idee an, das Projekt mit einer Sitzecke und einem großen Esstisch zu unterstützen. Genaue Designvorstellung und die Art des Holzes müssen wir mit dem Hausboot-Team noch abstimmen, sobald der Fußboden drin ist. Denn davon ist abhängig, wie die Möbel gestaltet werden sollen. Max freut sich über unsere Zusage und auch wir sind glücklich, dass wir an einem so spannenden Projekt mitwirken können. Wir verabschieden uns von der Bau-Crew und machen uns auf den Weg in die Hamburger Speicherstadt – das Fotoshooting steht noch aus.

30 Minuten später stehen wir zwischen riesigen Backsteinspeichern. Man kann das geschäftige Treiben des frühen zwanzigsten Jahrhunderts förmlich spüren. Genau die richtige Atmosphäre für unseren rustikalen, naturbelassenen Couchtisch. Mit dem Tisch unterm Arm und der Kamera im Anschlag schlendern wir durch die Speicherstadt auf der Suche nach einem guten Hintergrund. Einige Leute sprechen uns auf den Tisch an. Offensichtlich ist das Bild, was wir abgeben, nicht alltäglich. Ein Mann mit einem Transporter mit der Aufschrift „Bergungstaucher“ hält an und fragt: „Braucht ihr den Tisch noch?“
„Ist deiner für 490 Euro“, antwortet Peer.
„Alles klar, schönes Wochenende!“, und weg ist er.
Vielleicht sollten wir noch mal über den Preis nachdenken…

Es ist inzwischen nach 3 Uhr nachmittags und wir haben seit unserem knappen Frühstück nichts gegessen. Auf der Suche nach einem Imbiss entdecken wir ein kleines Burgerrestaurant. Hier gibt’s momentan allerdings alles nur zum Mitnehmen. Kein Problem für uns, wir haben unseren eigenen Tisch und als Requisiten sogar zwei Stühle dabei. Damit setzen wir uns kurzerhand in die Sonne. Die Burger und das Astra schmecken fantastisch.
Was für eine tolle Gelegenheit!

Der Rückweg nach Berlin gestaltet sich genauso problemlos wie schon die Hinfahrt heute Morgen. Kurz hinter Hamburg erstrecken sich weite Buchenwälder rechts und links der Autobahn. Wir halten noch einmal an, um den Tisch in seiner ursprünglichen natürlichen Umgebung zu fotografieren. Der Wald erwacht zu dieser Jahreszeit gerade zu neuem Leben. Das flach einfallende Sonnenlicht und die riesigen, gerade gewachsenen Buchen geben dieser Gelegenheit eine atemberaubende Stimmung. In diesem Moment bin ich glücklich und zugleich dankbar für das, was uns die Natur jeden Tag schenkt.

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